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Stellungen - Tritte - Handtechniken - Würfe |
Die wichtigsten Stellungen
Abb.
1 -
‘Ma Bo’ = Die
Pferdereiterstellung "als würde man auf einem Pferd reiten"
Die Füße stehen parallel zueinander.
Der Abstand beträgt ca. 4 Fußlängen.
Die
Unterschenkelschenkel stehen senkrecht zum Boden.
Die Knie sind nach außen gedreht und der gesamte Unterkörper bildet einen stabilen
Bogen (Halbkreis).
Die Hüfte steht parallel zu den Beinen.
=> Kraftübertragung zur Seite (von der
Hüfte aus gesehen)!
Abb.
2 -
‘Dang San Bo’ =
Die Bergkletterstellung
Die Füße stehen parallel zueinander,
aber ca. 45° zur Verbindungslinie (der beiden Füße).
Das vordere Bein ist gebeugt und das hintere Bein
gestreckt.
Die Hüfte ist nach vorne ausgerichtet (Hüfte steht 90° zu den Beinen).
=> Kraftübertragung nach vorne (von der
Hüfte aus gesehen)!
Abb.
3 -
‘Qua Fu Bo’ = Die
Tigerreiterstellung
"als würde man
auf einem Tiger reiten"
Der vordere Fuß berührt den
Boden nur mit den Zehen ohne Gewicht.
D. h. es kann sofort, ohne weitere Gewichtsverlagerung, ein schneller Tritt
ausgeführt werden.
Das hintere Bein ist gebeugt und trägt vollständig
das Körpergewicht.
Das vordere Bein schützt aber auch den gesamten Unterleib.
Abb. 4 -
‘Tsat Hsing Bo’ =
Die Sieben-Sterne-Stellung
Der vordere Fuß berührt den
Boden nur mit der Hacke.
Wir fixieren so z. B. einen gegnerischen Fuß, indem wir das Bein strecken und
so direkt Kraft auf den Fuß geben.
Das hintere Bein ist gebeugt und trägt den größeren Teil des
Körpergewichtes.
Beide Oberschenkel sind eng zusammen und schützen so den Unterleib.
Abb.
5 -
‘Tai Ma Bo’ = Die
Einbeinstellung
Wie der Name schon sagt,
steht man auf einem (gestreckten) Bein.
Das andere Bein wird (mit über 90 Grad) angewinkelt.
Der Fuß schützt das Knie des Standbeines.
Die Spitze des Fußes zeigt nach unten.
Diese Stellung steht häufig für einen Kniestoß.
Abb.
6 -
‘Yab Wan Bo’ =
Die
Kreisantrittsstellung
Der vordere Fuß steht
ca. 45° zur Verbindungslinie (der beiden Füße).
Das vordere Bein ist gebeugt.
Das Knie des
hinteren Beines berührt die Achillesferse (aber nicht die Hacke - also nicht
absetzen)
des vorderen Beines.
Da das hintere Knie Kontakt mit den vorderen Bein hat, ist der Unterleib
wieder geschützt.
Abb.
7 - ‘Nao Ma Bo’ =
Die eingedrehte Stellung,
Überkreuzstellung
Der vordere Fuß steht
ca. 90° zur Verbindungslinie (der beiden Füße).
Der hintere Fuß steht nur auf den Ballen.
Die Beine sind beide gebeugt.
Das Knie
des hinteren Beines ist in der Kniekehle des vorderen Beines.
=> Kraftübertragung in eine Drehung!
(Diese Stellung wird
auch
als "Tao Bo"
bezeichnet wenn die Beine nicht in einer Vorwärtsbewegung
eingedreht werden, sondern in einer Rückwärtsbewegung der Ballen des hinteren
Fußes als "Stopper" abgesetzt wird. )
Abb.
8 -
‘Tong Ta Bo’ =
Die umgekehrte Bogenstellung
Der vordere Fuß steht
ca. 90° zur Verbindungslinie
(der beiden Füße).
Der vordere Fuß steht
ca. 45° (nach außen gedreht) zur
Verbindungslinie.
Das vordere Bein ist gestreckt und das hintere Bein gebeugt.
Die Hüfte steht parallel zu den Beinen.
=> Kraftübertragung zur Seite (von der Hüfte aus gesehen)!
Diese Stellung steht häufig für einen tiefen Seitwärtsfußtritt der sonst im
Stil nicht vorkommt da er zu großen Bewegungseinschränkungen für
Folgetechniken führen würde.
Abb.
9 -
‘Yuen Hao Bo’ =
Die Affenstellung
Der
vordere Fuß wird vorne abgesetzt und der hintere
Fuß wird nachgezogen.
Beide Füße sind vollständig am Boden und gebeugt (max. Kraftübertragung).
Die Stellung unterstützt einen kraftvollen Zug des gegnerischen Armes zur
Seite (an der eigenen Hüfte vorbei).
Die wichtigsten Fußtechniken
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| Abb. 10: ‘Chuen
Sam Toi’ - Chuan Xin Tui 穿心腿 - Vorwärtsfußtritt
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Abb. 11: ‘Liu Yam
Toi’ - Liao Yin Tui 撩陰腿 - Halbkreisfußtritt
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Abb. 12: ‘Bai Lin
Toi’ - Bai Lian Tui 擺蓮腿 - Gestreckter Beinschwinger
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| Abb. 13: ‘Gua Choeng Toi’
- Gua Cheng Tui 掛撑腿 - Seitwärtsfußtritt
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Abb. 14: ‘Shuen
Fung Toi’ - Xuan Feng Tui 旋風腿 - Tornadotritt, 360 (Three-Sixty)
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Abb. 15: ‘Tsa
Toi’ - Zha Tui 扎腿 - Knietritt
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| Abb.
16: ‘Sab Tsi
Toi’ - Shi Zi Tui 十字腿 - Spanntritt
|
Abb.
17: ‘Tsau Toi’ -
Jiu Tui 揪腿 - Beinfeger |
Abb. 18:
‘Sou Tong Toi’ - Sao Tang Tui 掃堂腿 - Tiefer Beinfeger |
Das Knie wird bei fast allen Tritten zunächst nach oben gezogen - dadurch weiß der Gegner bis zur vollständigen Ausführung des Trittes nicht, welcher der vielen Tritte ihn nun treffen wird und kann sich daher logischerweise auch nicht auf den kommenden Tritt vorbereiten!
Abb.
10 -
‘Chuen
Sam Toi’ = Der
Vorwärtsfußtritt (wörtl. „Herz durchbohrender Tritt“)
Das Knie wird nach oben gezogen, danach
wird (mit der Hacke) gerade nach vorne getreten.
=> Energie nach vorne!
Abb.
11 -
‘Liu Yam
Toi’ = Der
Halbkreisfußtritt
(wörtl. „Tür-Zu-Tritt“ oder
„Genitalientritt“)
Das Knie wird nach oben gezogen, danach
wird die
Hüfte seitlich eingedreht.
Der Tritt erfolgt seitlich und addiert die Kraft der Beine (Strecker) mit der
Kraft der Hüftdrehung.
Damit der Tritt nicht "eingefangen" kann, wird das Bein nach dem Tritt durch
eine "Schnapp-Bewegung" zurückgezogen und ist nun für die nächste Attacke
bereit.
Abb.
12 -
‘Bai Lin
Toi’ = Der
gestreckte Beinschwinger („Lotus-Tritt“)
Das Bein wird gestreckt in die
Höhe "katapultiert". Hat es die entsprechende Höhe erreicht, wird die Hüfte
schnell
eingedreht (von innen nach
außen oder von außen nach innen). Dadurch wird das kraftvoll gestreckte Bein
wie eine Peitsche dem Gegner entgegen "geschleudert". Eine vernichtende Kraft
die durch einen Zug des Beines nach unten noch verstärkt wird.
Abb.
13 -
‘Gua
Choeng Toi’ = Der
Seitwärtstritt
Das Knie wird nach oben gezogen, danach
wird die
Hüfte seitwärts in Richtung des Ziels eingedreht.
Der Stoß erfolgt mit der Hacke welche sich durch die Hüftdrehung "in den
Gegner hinein bohrt".
In unserem Stil wird dieser Tritt nicht im Kampf angewendet (zu
große Bewegungseinschränkungen für Folgetechniken),
sondern die tiefere Variante wird durch die Stellung "Tong Ta Bo"
repräsentiert.
(Trotzdem ist es zur Entwicklung der Körperkraft und der Koordination sinnvoll
diesen Tritt zu trainieren)
Abb.
14 -
‘Shuen
Fung Toi’ = Der
Tornadofußtritt
Das Knie wird nach oben gezogen
und Körper wird gedreht (der Oberkörper arbeitet hier wie eine "Feder die aufgezogen
wird) dadurch holt die Hüfte Schwung, das andere Bein schwingt
gestreckt im Sprung (seitlich) gegen das Ziel.
Wie bei allen Tritten sollte auch bei diesem Drehtritt das Ziel (wenn
überhaupt) nur minimale Zeit aus den Augen gelassen werden => also schnell
drehen!
Abb.
15 -
‘Tsa
Toi’ = Der
Knietritt oder auch Dreieckstritt (wörtl. „Durchdringender Tritt“)
Das Knie wird nach oben gezogen
und der Fuß leicht schräg nach außen gedreht. Danach
"stampft" die Hacke mit aller Kraft der Beinstrecker gegen das Knie des
Gegners und zerstört dieses!
Abb.
16 -
‘Sab
Tsi Toi’ = Der
Vorwärtsfußtritt (wörtl. „Kreuztritt“)
Das Knie wird nach oben gezogen
und die Spitze (mit Spann)
des gestreckten Fußes trifft den Gegner mit einer "Schnappbewegung" im
Genitalbereich
Abb.
17 -
‘Tsau
Toi’ = Der
Beinfeger (wörtl. „erfassender Tritt“)
Alles passiert gleichzeitig: Die
Hüfte dreht sich seitlich ein - das Bein streckt sich - der Fuß ist wie eine
"Sichel" geformt, sprich die Fußspitze ist angezogen - so trifft dieser
Angriff das Standbein des Gegners, hebt dieses leicht an, so dass es den Halt
verliert, und schleudert es weg, sodass der Gegner spontan zu Boden fällt!
Abb.
18 -
‘Sou
Tong Toi’ = Der
tiefe Beinfeger (wörtl. „die Halle fegender Tritt“)
Der gesamte Körper dreht sich
seitlich ein und "schwingt herum" - das Bein streckt sich - die Fußspitze ist
angezogen - so trifft dieser Angriff das Standbein des Gegners, so dass
das Standbein des Gegners den
Halt verliert und der Gegner wieder zu Boden
fällt.
Die wichtigsten Handtechniken und Würfe
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| Abb.
19: ‘Tong Choy’ Tong Chui 統捶 - Gerader Fauststoß |
Abb.
20: ‘Huen Choy’ - Quan Chui 圈捶 - Seitlicher Armschwinger |
Abb.
21: ‘Bang Choy’ - Beng Chui 崩捶 - Faustrückenschlag |
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| Abb.
22: ‘Bek Choy’ - Pi Chui 劈捶 - Hammerfaust |
Abb.
23: ‘Deng Tzì Choy’ - Ding Qi Chui 頂臍捶 - Tiefer seitlicher Schlag |
Abb.
24: ‘Tip Chou’ - Tie Zhou 貼肘 - Ellenbogenstoß |
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| Abb.
25: ‘Fung Tong Choy’ - Feng Tong Chui 封統捶 - Fassender Schlag |
Abb.
26: ‘Tso Choy’ - Cuo Chui 挫捶 - Aufwärtshaken |
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| Abb.
27: ‘Diu Sao’ - Diao Shou 刁手 - Mantishand |
Abb.
28: ‘Yam Cham
Cham Miu’ - Yin Zhen Zhan Yao 引針斬腰 - Die Nadel ziehen, um die Niere zu durchschlagen |
Abb.
29: ‘Sien Fung
Sao’ - Shan Feng Shou 扇風手 - Mit der Hand Luft fächern |
|
Abb.
20 -
‘Huen Choy’
=
Der gestreckte seitliche Armschwinger (wörtl. „kreisender
Schlag“)
Dieser Schlag
wird mit gestrecktem Arm, schwungvoll von der Seite kommend, zur gegnerischen
Schläfe ausgeführt (Hirnhauptschlagader). Getroffen wird mit den Knöcheln. Die
Energie ist die Summe von: Armstreckung,
Oberkörperkraft, Schulterkraft,
Vorwärtsbewegung und
Hüftdrehung.
Abb.
21 -
‘Bang Choy’
=
Der
Faustrückenschlag (wörtl. „vernichtender Schlag“)
Dieser Faustrückenschlag wird in einer schnellen
senkrechten Kreisbewegung des Unterarms ausgeführt und ist daher kaum noch
abzuwehren. Dieser
Schlag
wird meistens gegen den Kopf des
Gegners
ausgeführt.
Abb.
22 -
‘Bek Choy’
=
Die Hammerfaust (wörtl. „hämmernder Schlag“)
Dieser
Schlag
wird von vorne und oben gleichzeitig ausgeführt und
zerstört z. B. das Schlüsselbein oder den Hals des
Gegners.
Abb.
23 -
‘Deng Tz’i Choy’ = Der
tiefe, seitliche, gerade Fauststoß (wörtl. „Schlag, der den Nabel spaltet)
Die Energie des Stellungswechsel
zur "Ma Bo" wird in direkter Linie zum Gegner geleitet. Dieser
Schlagt wird auch gegen das Herz des Gegners geführt.
Abb.
24 -
‘Tip Chou’ =
Der Ellenbogenstoß
(wörtl. „den Ellenbogen anbringen“)
Aufgrund der kurzen Entfernung
von der Schulter zum Ellenbogen wird die Kraft des gesamten Körpers in die
harte Ellenbogenspitze geleitet. Diese Technik, welche nur auf kürzeste
Distanz einzusetzen ist, hat eine verheerende zerstörerische Wirkung.
Abb.
25 -
‘Fung Tong Choy’ = Der
fassende gerade Schlag
Bei dieser Technik wird ein gegnerischer
Schlag wieder zunächst geblockt, sprich seitlich umgeleitet, sodass wir nicht
mehr in der "Linie des Schlages" sind. Wir blocken mit dem vorderen Arm, da
dieser dem Gegner und damit dem ankommenden Schlag am nächsten ist
(Zeitvorteil). Nachdem der gegnerische Schlag geblockt wurde, und wir erst
einmal aus der unmittelbaren Gefahr sind "k. o." - geschlagen zu werden, nutzen
wir den durch den Block hergestellten Kontakt. Da wo wir den Arm geblockt
haben, fassen wir sofort kräftig zu und ziehen den gegnerischen Arm an uns
vorbei. Dies geschieht nicht gegen die Kraft, die Energie des Gegners, sondern
mit der Kraft des Gegners. D. h. unser Gegner bringt uns Kraft und Schwung
entgegen. Nach dem Umleiten dieser Kraft, um uns selbst außer Gefahr zu
bringen, nutzen wir diese Kraft und den Schwung aus und ziehen den Gegner so
noch weiter an uns heran. Während unser Gegner nun (gegen seinen Willen) auf
uns zu kommt, führen wir mit dem anderen Arm einen Fauststoß aus. Das Kreuz
(die Schultern) agieren hier wie die Achse eines Wagens, so verstärkt der Zug
des einen Armes den Schlag des anderen Armes.
Abb.
26 -
‘Tso Choy’ = Der von
unten kommende Schlag (wörtl. „runterdrückender Schlag“)
Dieser
Schlag
wird (nach einem Blick nach unten) in einer geraden Linie von unten noch oben
ausgeführt (ist damit des Gegenstück zum "Bang Ch’oi"). Dieser
Schlag
wird z. B. gegen das gegnerische Kinn oder den Solarplexus
ausgeführt
.
Abb.
27 -
‘Diu
Sao’ = Der
Mantisgriff (wörtl. „trickreiche Hand“)
Bei dieser Technik wird ein gegnerischer
Schlag zunächst wieder geblockt, sprich seitlich umgeleitet, sodass wir nicht
mehr in der "Linie des Schlages" sind. Wir blocken mit dem vorderen Arm, da
dieser dem Gegner und damit dem ankommenden Schlag am nächsten ist
(Zeitvorteil). Nachdem der gegnerische Schlag geblockt wurde, und wir erst
einmal aus der unmittelbaren Gefahr sind "k. o." - geschlagen zu werden, nutzen
wir den durch den Block hergestellten Kontakt. Da wo wir den Arm geblockt
haben, fassen wir sofort kräftig zu und ziehen den gegnerischen Arm an uns
vorbei. Dies geschieht nicht gegen die Kraft, die Energie des Gegners, sondern
mit der Kraft des Gegners. D. h. unser Gegner bringt uns Kraft und Schwung
entgegen. Nach dem Umleiten dieser Kraft, um uns selbst außer Gefahr zu
bringen, nutzen wir diese Kraft und den Schwung aus und ziehen den Gegner so
noch weiter an uns heran. Während unser Gegner nun (gegen seinen Willen) auf
uns zu kommt, führen wir weitere Techniken aus.
Abb.
28 -
‘Yan
Cham Cham Miu’
= Das Fassen, Ziehen
und Werfen mit Handkantenschlag
Diese Technik wird immer als
eine Folgetechnik durchgeführt (z. B. nach einem Au – Lau – Tsai). Der Arm des
Gegners wird gefasst und weggedrückt. Durch das Einnehmen der Stellung "Tsat
Hsing Bo" wird das gegnerische Bein am Boden fixiert. Wenn nun die eigene Hüfte gedreht wird,
verliert der Gegner sein Gleichgewicht. Gleichzeitig "verdreht" sich der
Gegner, sodass seine Niere frei liegt, "effektiv" wie unser Stil nun mal ist,
führen wir natürlich einen Handkantenschlag gegen die Niere unseres Gegners
aus. Die daraus resultierenden Schmerzen sollten unserem Gegner die Lust auf
eine Auseinandersetzung nehmen, was uns die Möglichkeit einer freundlichen
Verabschiedung gibt. ;-)
Abb.
29 -
‘Sien
Fung Sao’ = Die
Klauentechnik ('Wurf' oder 'Zerstörung des gegnerischen Knies')
Der vordere Arm fasst den
schlagenden
Arm des Gegners. Das hintere Bein schwingt herum und wird gestreckt (gegen das
Knie des Gegners oder hinter den Gegner gestellt) "Tong Ta Bo". Die andere
Hand formt die Klaue und schwingt dem Kopf des Gegners entgegen. Wenn der
Gegner nun versucht diese Attacke zu blocken, schwingt der Ellenbogen (samt
Klaue) herum und attackiert den Gegner unerwartet auf der anderen Seite. In
dieser Attacke addieren sich die Kraft der Stellung, der Hüfte, des
Oberkörpers, der Schultern, des Armes und der eigentlichen Klaue - mehr muss
wohl nicht mehr gesagt werden... ;-)