Warum macht Ihr Kung Fu?


Diese Frage stellten wir auf unserer Webseite.
Die folgenden Antworten wurden uns teilweise
von unseren Mitgliedern und teilweise von 
Mitgliedern anderer Kung Fu Schulen gegeben:

 

 

Timo

Ich mache Kung-Fu aus mehreren Gründen :
1. zur Fitness ; Kung-Fu hält jeden Fit und Sportlich !
2. Zur Selbstverteidigung; wenn ich mal angegriffen werde, weiss ich mich
effektiv zu Verhalten
3. Abhärtung und Ausdauer; beim Kung-Fu wird man viel ausdauernder und
weniger schmerzempfindlich !

Beim Training gefällt mir die Disziplin, die Sicherheit jede Frage (zu
Techniken, Geschichte und ähnlichem) beantwortet zu bekommen, das schnelle
Vorankommen im Gegensatz zu anderen Kampfsportarten und das
Zusammengehörigkeitsgefühl (z.B.: wenn viele zusammen eine Form laufen !).

 

 

Michael

Ich betreibe Kung Fu seit 7 Monaten. Ich finde die Harmonie in den Formen, die ich bei einem Wettkampf gesehen habe faszinierend.

Daher gefallen mir vor allem die Formen - sie haben mich dazu gebracht mit Mantis Kung Fu anzufangen - der Wettkampf im Dezember war also für mich ausschlaggebend beim Training vorbeizuschauen.

Mittlerweile finde ich aber auch gefallen an den Anwendungen und Übungen wie Schulterschlagen, Angriff- Verteidigung, Klebende Hände usw...

Anfangs war der Stil eher nebensächlich (da war es nur wichtig das es Kung-Fu war) mittlerweile finde ich aber, das gerade Mantis Kung Fu ein sehr effektiver Stil ist, der mich überzeugt hat. Abschließend bleibt noch zu sagen, es liegt auch an den Sifus das ich dabei bleibe. Die Trainingsreise war wirklich sehr motivierend.

 

Eike

Ich mache Kung-Fu, weil

- es mir Spaß macht
- ich mich fit halten will
- ich dabei mit anderen netten Leuten zusammen bin
- ich jetzt im Moment keine Weiteren Punkte finde, es aber bestimmt noch welche gibt :-D
 

 

Moni

"Aufgrund von Kniegelenksproblemen hab ich seit meinem 18. Lebensjahr außer Schwimmen und Radfahren keinen Sport betrieben. Dann habe ich mich entschlossen, mich wieder sportlich zu betätigen.

Für mich sollte das zum einen ein Sport sein, der die Gelenke nicht allzu sehr belastet, und bitte kein stumpfes Mukki-Buden-Geschufte, sondern auch was für die Konzentration, um vom Alltagsstress loszukommen, ästhetisch sollte es auch sein und möglichst geräteunabhängig, damit man auch zuhause üben kann, und dann noch sowohl in Gesellschaft als auch alleine ausübbar.

........gibt´s so einen Sport?? Und, man soll es kaum glauben, Kung Fu hat alle diese Kriterien erfüllt!!! Man muß nicht 100%ig fit sein und auch nicht mit 6 Jahren anfangen müssen, um diesen Sport ausüben zu können. Gleich nach dem ersten Probetraining stand fest, dass ich dabei bleiben wollte.

Meine Kondition ist leider immer noch zu schlecht, aber Gelenkigkeit, Koordination und Gleichgewicht haben sich schon wesentlich verbessert. Durch den guten Aufbau der Beinmuskulatur haben die Knieprobleme nachgelassen. Inzwischen sehe ich Kung Fu auch nicht mehr als Sport, sondern es ist eine richtige Kunst - Kampfkunst eben. Man tut etwas für Körper, Geist und Seele!! Und es verändert nach einer gewissen Zeit auch die eigene Einstellung zum Leben...

Das Training ist sehr abwechslungsreich, man kann sich fithalten und seine Aggressionen abbauen bzw. lernen, vernünftig mit ihnen umzugehen. Im Ernstfall kann man sie dann anwenden, um Schaden von sich und anderen abzuwenden.

Die Sifus und die Kung-Fu-Schwestern und -Brüder sind sehr nett, der Spaß kommt nie zu kurz. Abgesehen davon ist der Monatsbeitrag für Studenten (bzw. überhaupt) sehr erschwinglich und man muß nicht noch die Miete für ein Studio mitbezahlen.

Also, Leute, kommt zum Probetraining!!"

 

Dorothe

Dieser Sport fasziniert mich einfach sehr. Nicht des Kämpfens wegen.
Ich finde, dass er sehr ästhetisch ist, mit viel Kraft und Ruhe und gleichzeitig Schnelligkeit. Er verschafft u. a. Konzentration und Ausdauer, sowie ein gutes (Gleichgewichts-) Gefühl und Wahrnehmung für Körper und Geist.
Kung Fu ist für mich sehr abwechslungsreich durch seine Formen und die Möglichkeit des Erlernens verschiedener Waffen.

Das Training finde ich auch sehr vielseitig und interessant. Durch das gute Aufwärmen und Dehnen zu Beginn z. B., habe ich - trotz anfänglich absoluter Unsportlichkeit - nie Muskelkater oder sonst irgendwelche Probleme gehabt.
Besonders gut gefällt mir aber die Geduld der Sifus und anderen Kung Fu Mitglieder beim Erklären und Zeigen :-)
Und die wirklich freundliche Aufnahme von Neuen.

Es macht halt einfach Spaß
 

 

Martin

Ich mache Kung-Fu aus vielen Gründen. Es ist für mich eine Art körperlicher Ausgleich zur geistigen Lernarbeit. Es hält meinen Körper fit und gesund.

Warum ich dann gerade Kung-Fu mache und nicht ins Fitnessstudio gehe?
Ganz einfach ich interessiere mich schon seit Jahren für Kampfkünste und Asien. Kung-Fu ist dann nur eine logische Konsequenz. Für mich ist Kung-Fu nicht nur Sport, sondern auch eine Art Lebensweg. Er ist allerdings in Europa nicht so einfach zu führen wie in Asien.

Last but not least, sehe ich den Selbstverteidigungsaspekt. Ich denke wenn ich mir bewusst bin, dass ich mich theoretisch verteidigen könnte gehe ich sehr viel entspannter durch die Welt und kann mit brenzligen Situationen souveräner umgehen.

Zum Training selber: Es hält mich fit (Kondition, Muskelkraft, Beweglichkeit) und macht Spaß. Insbesondere die Stockform, die ich gerade lerne. Allerdings fühle ich mich nicht wirklich auf Kämpfe vorbereitet. Ich meine jetzt nicht in erster Linie Turnierkämpfe, obwohl ich dort auch gerne antreten will. Ich meine eher wenn mich jemand auf der Strasse angreift. Ich bin nicht gerade der "Brecher" mit 2m Reichweite und einem Schmetterschlag. Ich erwartete eigentlich von Kung-Fu, dass es eine Kampfkunst ist, die es auch Kleineren ermöglicht, sich zu verteidigen. Ich weiß nicht, ob ich zu ungeduldig bin, aber ich fühle mich noch nicht für einen "richtigen" Kampf gewappnet. Ich bin ein gebranntes Kind in diesem Zusammenhang, weil ich schon lange in einem anderen Verein trainiert habe und in diesen Jahren kein bisschen weitergekommen bin. In dem 3/4 Jahr Jiu-Jitsu habe ich mehr Selbstverteidigung gelernt, als in den ganzen Jahren Kung-Fu davor. Allerdings will ich Kung-Fu machen und denke dass man sich mit Kung-Fu verteidigen kann. Bei dir sieht man, dass es geht. Allerdings hoffe ich, dass es auch mit meiner Statur möglich ist.

 

Inga

1. Warum mache ich Kung-Fu oder besser: was gefällt mir an Kung-Fu?:
- es ist ein "Ganzkörpersport", sprich es werden alle möglichen Muskelbereiche berücksichtigt
- Kung-Fu-Training erhält die Fitness, im besten Fall wird sie sogar gesteigert
- motorische Fähigkeiten werden gefördert, bzw. aufgebaut, wenn nur schwach vorhanden ;-)
- man lernt nette Leute kennen

2. Was ist besonders gut am Training?
- ihr drei Trainer ergänzt euch sehr gut, der eine ist mehr für perfekte Technik, andere mehr für Kondition, andere für Technikzusammenhänge (ihr dürft euch jetzt aussuchen wer was macht)

3. Was mir nicht gefällt?
- es ist unmöglich für einen Anfänger sich derart viele verschiedene Namen zu merken. Es wäre nett, wenn Anfänger ein Buch in die Hand zu drücken, wo die Techniken mit Namen drin erklärt werden.
                    (Anmerkung der Redaktion: Wir arbeiten daran!)

 

Alexander

.. meine Gründe Kung-Fu zu machen:

40% Fitness, Spaß am bewegen, am Kampf
20% Eleganz, Spaß daran, es möglichst künstlerisch zu betreiben, es schön aussehen zu lassen
20% soziales (Freundeskreis, Stolz, kleine Lehrtätigkeiten beim Training usw.); evt. ist das auch mehr, schwer zu schätzen
10% Wehrhaftigkeit
10% Konsequenz, ich hab damit angefangen, jetzt mach ich auch damit weiter

 

Daniel

Warum ist eine gute Frage... ich habe vor über 7 Jahren Judo gemacht, dies musste ich aufgeben, da ich einen Herzschrittmacher bekommen habe. So machte ich keinen Sport mehr. Während meines Judotrainings- und danach sah ich die TV- Serie Kung Fu- In Zeichen des Drachen und viele andere Filme die mit Kampfsports zutun haben. Vor gut 2 Jahren machte ich ein Praktikum in der Fürst-Donnersmark-Stiftung, wo Schwer und Schwerstbehinderte untergebracht sind, da machte es klick- ..mit meinem angeborener Herzfehler und der Schrittmacher schränken mich ein, aber mir geht es verhältnismäßig gut...
Ich habe mich schon immer für China interessiert und einen VHS- Kurs Chinesische Malerei ( bei Frau Ping) belegt... nach dem der Kurs abgeschlossen war, wollte ich mit Stempelmasse kaufen... in einem Einkaufzentrum (Hallen am Borsigtutm, Berlin) fanden ´Chinawochen´ statt. Ich kaufte meine Stempelmasse und lernte meinen, jetzigen, Meister (S. Miesch) kennen. Das war Ostern. Ich machte Kung Fu um mich in Form zubringen ebenso um etwas für Körper Geist und Seele zu tun. Um meine Gesundheit zu steigen um mir zu zeigen das ich was drauf habe.

 

 

Marco

Ich wollte einen Sport ausüben der den ganzen Körper trainiert, Kraft und Ausdauer bringt, doch keine Sportschäden verursacht. Auf anderen Seite wollte ich nicht "sinnlos" einen Ball bewegen, sondern wollte zu dem sportlichen Aspekten praktisches Wissen erwerben um mich und andere gegen Gewalttaten schützen zu können. Aber auch die mentalen Faktoren faszinierten mich schon lange...

Wie viel Freude mir das Training des Kung Fu über viele Jahren hinweg bereiten würde, konnte ich damals jedoch noch nicht ahnen.
 

 

Daniel

Ich mache Kung-Fu um meine körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern und mir ein gewisses Selbstverteidigungspotenzial anzueignen.

Am Training gefällt mir besonders die Möglichkeit des Erlernens verschiedenster Kampftechniken sowie Waffenanwendungen, wobei man zum einen durch den eigenen Ehrgeiz und zum anderen durch die anderen Gruppenmitglieder immer wieder zu mehr Leistung angespornt wird.

 

Freddy

Ich trainiere Kung Fu, um meinen Körper fit zu halten, und um mich effektiv verteidigen zu können.

Am Training gefällt mir am besten, der Anfang und das Ende, an denen wir Kondition und Muskeln trainieren. Ansonsten es gefällt mir noch sehr gut, wenn wir Frei-Kampf machen können, da wir da die erlernten Dinge an "Gegnern" ausprobieren können.

 

Florian

Damit ich meine Gewaltpotential unter Kontrolle behalte... nein das war ein Scherz! Weil ich dadurch die Beweglichkeit meines Körpers beibehalte oder es versuche dadurch beizubehalten. Wenn ich nur Kraftsport machen würde schwindet sehr schnell meine Gelenkigkeit und Schnelligkeit.
 

 

Thorsten

ich mach Kung Fu, weil ich so einen strengen Lehrer habe. Ich brauche das...
Nein, scherz beiseite der Unterricht bei Dir ist toll und ich hoffe Du hast die Geduld es einen über 30 jährigen noch zu vermitteln...

 

 

Friedemann

Weil:

- abwechslungsreich
- Spaß
- man kann immer was lernen

 

 

Eike

mhh.. warum Kungfu, .... die frage stell ich mir eigentlich auch regelmäßig... man schwitzt, man leidet... man hat schmerzen, Luftnot, Kreislauf tilt.. was auch immer... was ist also dran am Kungfu Training... für mich ist es inzwischen mehr als nur bloßes <Training>, inzwischen.. nach fast 6 Jahren.. ist es für mich eine Lebenseinstellung, für mich ist es teilweise Mittel zum Aggressionsabbau, zur Konfliktbewältigung, zum erkennen meiner eigenen Grenzen... um den inneren Schweinehund täglich wieder aufs neue zu besiegen oder einfach mal um abzuschalten.. als Ausgleich für meinen Job, ich sitz immerhin bis zu 12h vorm Rechner täglich.. da tut Bewegung Not ;) und vor allem.. weil ich die Leute und die Atmosphäre dort mag ;)

Manches was es für mich so interessant macht lässt sich schwer in Worte fassen, oder würde einfach zu weit ausschweifen... fragt mich einfach ;)

 

LEA

Ich mache Kung Fu, weil es mich fit hält , mich fordert aber auch entspannt. Besonders merke ich es, wenn ich gestresst ankomme und während des Trainings meine sorgen vergesse.. danach geht es mir dann gut!

Außerdem passt es sehr gut mit meiner Lebensphilosophie, dem Buddhismus, zusammen. Besonders die meditativen Elemente wie Tai Chi& Qi gong gefallen mir und ich fände es schön, wenn wir das in Berlin öfter machen würden. Kung Fu ist so vielseitig, das gefällt mir. Auch seinen eigenen Stil finden zu können finde ich schön.

 

Thorsten

Hallo Marco, ich mache Kung Fu, weil ich die Formen, die ich selber dummerweise aber noch nicht beherrsche, toll finde. Auch finde ich die chinesische Ernährungslehre, sowie die TCM sehr gut. Von allem habe ich einige Grundbegriffe, aber viel zu wenig um es im Leben für mich und meine Familie anwenden zu können.

Auch das Tai Chi finde ich sehr gut, hier habe ich mir einige Bücher und Video Filme günstig bei Ebay ersteigern können. Das alles bringt aber nur etwas in Verbindung mit guten Kung Fu Unterricht. Nicht falsch verstehen, ich möchte mich nicht einschleimen, aber wenn mir etwas nicht gefällt dann werde ich es auch sagen und von daher denke ich, dass man auch ein Lob anbringen darf. Der Unterricht bei Dir ist sehr gut und immer wieder eine Erfahrung, die einem nicht nur im sportlichen sinne viele Antworten gibt. Mich ärgert, dass ich diese Bang Bo nicht so schnell lerne. Aber, da ich ja noch einige Jahre Zeit habe, und Du ja ab und zu Rücksicht auf mein Alter nimmst, werde ich die Hoffnung nicht aufgeben, eines Tages mein Ziel zu erreichen.

 

M.

Warum Kung-Fu?        Diese Frage beantworte ich gerne!

Aus gesundheitlichen Gründen wurde mir in meiner Kindheit empfohlen Judo zu praktizieren.

Diesem Rat bin ich dann auch gefolgt, doch nach einiger Zeit stellte ich fest, dass Judo nicht so effektiv sein konnte, wie man es uns versprach. Wir sollten einen Wurf üben, und mein Trainingspartner wehrte sich so sehr, dass ich es nicht schaffte ihn zu Fall zu bringen. Also bat ich die Lehrerin mir zu zeigen, wie ich ihn dennoch werfen könnte. Doch auch sie hatte Schwierigkeiten, und schaffte es erst mit großem Kraftaufwand meinen Trainingspartner zu fall zu bringen.

Aus diesem Grund zog ich mich vom Kampfsport zurück, bis ich schließlich eine Kung-Fu Schule entdeckte.

Kung-Fu hatte mich schon immer fasziniert, und mein Probetraining überzeugte mich sofort. Mit den Wurftechniken, die man mir zeigte, konnte man den Gegner mit Leichtigkeit zu Fall bringen, die Hebeltechniken waren so effektiv, dass der Gegner gar keine Chance mehr hatte sich zu wehren.

Besonders eine Situation beeindruckte mich sehr: Der Lehrer wehrte meine Angriffe ab, und verknotete meine Arme derartig, dass ich nicht einmal wagte noch Kraft einzusetzen um mich zu befreien, weil ich den Eindruck hatte ich würde mich dadurch aus dem Gleichgewicht bringen. Ich hatte nur noch einen Gedanken: „Hoffentlich fegt der mir jetzt nicht die Füße weg!“

Nach diesem Training war ich sicher den richtigen Sport und vor allen Dingen eine wirklich effektive Selbstverteidigungsform gefunden zu haben.

Ich trainiere inzwischen schon viele Jahre, doch zufrieden mit meiner Ausbildung bin ich momentan nicht.

Hebel und Würfe haben wir nach dem erwähnten Training nur ein zwei mal geübt, ansonsten dominiert das Konditionstraining. Gut, habe ich mir gesagt, das kommt bestimmt wenn du ein paar Prüfungen weiter bist.

Also fleißig Formen üben. Doch das ist gar nicht so einfach. Meist sind so viele Schüler dabei, dass der Lehrer gar nicht jeden kontrollieren kann.

Wenn man Glück hat, kommt er vorbei und zeigt einem die Form oder Technik, wie sie richtig geht, doch dann läuft er weiter zum nächsten, ohne zu kontrollieren, ob man jetzt richtig trainiert.

Zugegeben es gab Zeiten in denen ich zu faul war zum Training zu kommen. Wenn ich dann teilnahm, übten wir Schläge und Tritte. Das gehört natürlich auch dazu, klar, aber das motiviert mich nicht zum Training zu kommen.

Die Lehrer drängen dazu die Prüfungen zu machen, doch wenn dann Schüler kurz vor der Prüfung ihre geübten Formen beim Training vorführen, sind die Ausführungen in meinen Augen viel zu ungenau. Sie kennen den ungefähren Bewegungsablauf, und man kann erraten, um welche Form es sich handelt. Ich will auch nicht behaupten, dass ich das besser kann, nein, aber ich möchte lernen jede einzelne Bewegung richtig auszuführen, und nicht nur ungefähr.

Auch wenn ich regelmäßig zum Training komme, erscheint es mir, als käme ich nicht voran.

Meinem Meister kann ich all diese Dinge nicht erzählen, denn „ein Kung-Fu Schüler fragt nicht wann er die nächste Technik erlernen darf, der Meister entscheidet, wann er bereit dazu ist.“

Für mich ist Kung-Fu eher ein Kunstsport als ein Kampfsport. Mich interessieren weniger die Schläge und Tritte, und mehr die Formen und Techniken. Und auch wenn ich jetzt nicht mit dem Training zufrieden bin, so mache ich dennoch weiter, bemühe mich regelmäßig zum Training zu kommen, und hoffe dass ich eines Tages so gut bin wie der Lehrer, der mir damals die Effektivität dieses Kung-Fu Stils so eindrucksvoll präsentiert hat.
 

 

Charlotte

Traditionelles Kung Fu:

- bildet den Körper umfassend aus

- gibt neue Energie und ein neues Körperbewusstsein

- erweitert den geistigen Horizont und die Aufnahmefähigkeit

- verbessert die Lebensqualität

- hilft, gesteckte Ziele in kleinen Schritten zu erreichen

- befähigt zur Selbstverteidigung

- vermittelt Eleganz, Ästhetik und Effektivität

- fördert Selbstbewusstsein und Persönlichkeit

- fördert das soziale Miteinander

- fördert neue Kontakte

- bietet Training in freundschaftlicher und familiärer Atmosphäre

- bringt Spaß an der Bewegung allein und mit anderen

- vermittelt Einblick in eine andere Kultur

- ist Bewegungskunst für jung und alt, für Mann und Fraumacht macht einfach Spaß, nette Leute...
 

 

Tino

Weil ich meine Waffen überall hin mitnehmen kann, sogar durch Kontrollen, auf die Toilette, etc.. Ich liebe Kung Fu (&Teakwondo)!

Da Kung Fu der Urvater aller Kampfkünste ist. Es gibt heute über hunderte von verschiedenen Stilen im Kung Fu. Leider haben einige Stile ihren Charakter und Effizienz als Kampfkunst im Laufe der Zeit verloren. Sie dienen heute nur noch als Fitness- oder Showprogramm, dies bedauere ich sehr. In Erinnerung an alle Großmeister, die Ihre Künste in ehrvoller Absicht weitergegeben haben.

Es macht einfach Spaß seinen Körper zu entdecken und sich natürlich zu bewegen. Kung Fu beinhaltet viele natürliche Bewegungsmuster die wir Europäer bereits vergessen haben.
 

 

Norman

Kung-Fu bedeutet mir persönlich sehr viel, es ist ein Art Zugang zu einer anderen Welt, die mir sehr wichtig geworden ist, und trotz des Gewaltpotentials das in Kung-Fu steckt, wirkt es wie ein Springbrunnen aus positiven und friedlichen Gedanken.

Ursprünglich dachte ich Kung-Fu wäre nur etwas für Menschen die seit ihrem siebten Lebensjahr im Shaolin-Kloster trainieren. Meine Begeisterung und Achtung vor diesen disziplinierten Kämpern, Sprüngen und kraftvollen beinahe magischen Bewegungen hat mich lange nicht einmal auf den Gedanken kommen lassen, das selbst zu erlernen. Dummer Irrtum! Jeder in jedem Aklter kann sein Kung-Fu erlernen, man muss ja nicht alles (also den gesamten Stil) erlernen. Aber hier wäre das sogar möglich.

Was mich so sehr an das Mantis-Kung-Fu fesselt sind wohl primär die Formen (das sind traditionell festgelegte aber in Entwicklung stehende Bewegungsabläufe), die derart variieren, dass man wohl sein Leben lang immer wieder neues entdecken wird. Diese Formen haben einen Tanz-Kampf-und spirituellen Flair, das motiviert immer wieder neu.

Man muss fleissig sein und hart trainieren, genau das wird 1:1 belohnt. Wo sonst bekomme ich noch genau das was gebe wieder zurück..oder sogar mehr...denn mein Sifu (Meister) Torsten Albeck lehrt mich sicher mehr als ich dafür geben kann. Ein großes Dankeschön sei an dieser Stelle ausgesprochen!

Versucht es einfach mal!

 

Justus

Moin, also ich wollte schon immer eine Kampfsportart trainieren, wobei ich allerdings Judo abgeneigt war. Ich hatte schon vor in Muenster zu trainieren, als Kung Fu in Rinkerode angeboten wurde und ich dankend hinging. Ich trainiere es aus mehreren Gründen:

- Man lernt sich zu verteidigen.
- Die chinesische Kultur bzw. Geschichte interessiert mich.
- Man trainiert sich eine gute Haltung an. Es ist mir wichtig, da ich leicht Rückenprobleme bekomme bzw. bekam.

 

Macht einfach mit....

Unsere Internetaktion:

Warum machst du Kung Fu?

Schreib uns doch einfach eine kurze E-Mail,
(nur ein paar Worte) in der Du uns erzählst,
warum Du Kung Fu trainierst.

Was Dir an dem Training besonders gefällt,
oder welche sonstigen Gründe es für Dich gibt....

(solltest Du ein Bild von Dir eingescannt haben, könntest Du es ja als Anlage mit schicken)

Hier die Emailadresse:

warum-kungfu@marcomail.de