Seven Star
Mantis Kung Fu soll
die Gesundheit zu
erhalten:
Auf der
einen Seite gilt dieses für Notfallsituationen => um,
in einer immer gefährlicher werdenden Zeit,
gegen eventuelle Überfälle und Angriffe
mit einer effektiven und äußerst wirksamen Kampfkunst
gewappnet zu sein und sein eigenes Leben/Gesundheit wie auch
das
Leben/Gesundheit
seiner Lieben sicher verteidigen zu können.
Auf der anderen Seite
ist
Seven Star
Mantis Kung Fu
auch Gesundheitslehre, richtig und traditionell gelernt kann
Seven Star
Mantis Kung Fu auch bis ins hohe Alter ausgeübt werden...
Mantis Kung Fu basiert auf den Lehren
und friedvollen Werten des Buddhismus. Mantis Kung Fu
hat dadurch natürlich viele Aspekte der "geistigen Kontrolle", der
"Meditation" und der "mentalen Disziplin". Gleichzeitig
ist
Seven Star Mantis
Kung Fu im Falle einer Notfall-Situation äußerst effektiv und sichert mit
einer scheinbaren "Gnadenlosigkeit" das eigene Überleben wie das seiner
Lieben.
Dies schein zunächst wie
ein unvereinbarer Gegensatz, aber wie wir im Westen gerne sagen: "Es sind
die 2 Seiten derselben Medaille." Nur wer in Zeiten der Gefahr besteht und
überlebt, kann weiterhin friedfertig und "ein guter Mensch" sein.
In der
asiatischen Philosophie wird dieses Prinzip der Dualität (die 2 Seiten
eines jeden Dinges und eines jeden Seins) durch das Konzept von "Yin und
Yang" ausgedrückt.

ERKLÄRUNG VON YIN UND YANG:
Yin und Yang,
altchinesisches Symbol des T'ai-chi Tú (Diagramm der höchsten Realität).
Es besteht aus einem Kreis mit zwei aneinander geschmiegten schwarzen und
weißen Elementen. Sie symbolisieren die beiden Urkräfte allen Seins. Die
Aufteilung des Seins in die Kategorien Yin und Yang ist älter als die
schriftlichen Aufzeichnungen aus China. Schon frühe Kultgegenstände zeigen
die "Symbolik der Polarität und des Wechsels". Yang repräsentiert das
männliche Prinzip und steht für: Hell, stark, schöpferisch, fest, oben
(Himmel), Bewegung, klar und rational. Yin ist das weibliche Prinzip und
entspricht den Qualitäten: dunkel, schwach, ruhig-kontemplativ,
nachgiebig, unten (Erde), Ruhe, kompliziert - intuitiv. Männlich und
weiblich, Tag und Nacht sind keine absoluten Gegensätze, vielmehr
enthalten beide den Kern des jeweils anderen in sich. Daher enthält die
schwarze Fläche des T'ai-chi-Tú-Symbols einen kleinen weißen Kern und die
weiße umgekehrt einen schwarzen. Die Yin-Yang-Lehre ist Grundlage der
chinesischen Medizin (siehe Akupunktur) und Ernährungslehre. Der Physiker
Fritjof Capra wies auf Entsprechungen zwischen dem altchinesischen Symbol
und Erkenntnissen der modernen Physik hin.
Komplementäre Polarität:
"Alle Dinge tragen
das Yin in sich, das Yang in den Armen", so steht es im Dao De Jing. Yin
und Yang sind zwei einander ergänzende Aspekte, "zwei Seiten" eines
Objektes, eines Vorgangs oder eines Zustandes. Sie haben gegensätzlichen
Charakter und bilden doch eine Einheit. Keines der beiden kann für sich
allein stehen. Es gibt kein Yin ohne Yang, und es gibt kein Yang ohne Yin
- vergleichbar mit der Beziehung zwischen Vorder- und Rückseite. Nie kann
es eine Vorderseite für sich alleine geben, genau wie es auch keine
Rückseite alleine für sich möglich ist. Der Yin- oder Yang-Charakter ist
immer relativ, veränderlich und bedingt. Im menschlichen Körper ist oben
Yang, unten ist Yin. Vorne ist Yin, hinten ist Yang. Innen ist Yin, außen
ist Yang. Dementsprechend ist der Oberkörper Yang im Vergleich zu den
Beinen. Der Brustbereich wiederum ist Yang im Vergleich zum Bauchbereich.
Die Vorderseite der Brust ist Yin im Vergleich zur Rückseite des
Brustbereichs (oberer Rücken), und das Innere ist Yin im Vergleich zur
Oberfläche ...
Gegenseitige Abhängigkeit
(Bedingtheit):
Yin
und Yang hängen voneinander ab, bedingen einander. Yin kann ohne Yang
nicht sein, und Yang kann ohne Yin nicht existieren. Für ein
physiologisches Gleichgewicht und ein optimales Funktionieren unseres
Organismus müssen sich Aktivität (Yang) und Ruhe (Yin) die Waage halten.
Aktivität alleine, ohne entsprechende Ruhephasen, führt zu Erschöpfung -
und damit endet zugleich auch alle Aktivität. Umgekehrt führt Inaktivität
ebenfalls zu einem Ungleichgewicht in unserem Körper, zu
Unausgeglichenheit und Krankheit.
Gegenseitige Kontrolle:
Yin und Yang
kontrollieren sich gegenseitig. Das Yang sorgt dafür, dass das Yin im
Organismus nicht übermächtig wird, und umgekehrt sorgt das Yin dafür, dass
das Yang "verpflichtet" wird. Ist das Yin zu schwach, kann das Yang des
Organismus nicht mehr ausreichend kontrolliert werden. Die Folgen sind
beispielsweise subfiebrige Temperatur, Nachtschweiß, Unruhe und
Schlafstörungen (Ein- und Durchschlafstörungen). Ist hingegen das Yang zu
schwach, so fehlt dem Organismus die bewegende, dynamisierende Kraft. Das
Yin wird nicht mehr ausreichend kontrolliert (bewegt). Inaktivität,
Abkühlung des Organismus und Funktionsschwäche sind die Folge.
Gegenseitige Umwandlung:
Yin
wandelt sich in Yang, und Yang wandelt sich in Yin. Winter und Sommer,
Nacht und Tag gehen ineinander über, folgen einander. Aktivität und
Anstrengung führen natürlicherweise zu Ruhe und Erholung. Ruhe und
Erholung ihrerseits führen zu Tatendrang und Aktivität. Auf
physiologischer Ebene zeigt sich die gegenseitige Umwandlung
beispielsweise darin, dass lang anhaltendes Fieber (Yang-Zustand) zu Kälte
(Yin) mit kalten Extremitäten und Frösteln führt . Stagnation (Blockade,
Yin) hingegen führt in weiterer Folge zu einem "Entzündungsprozess", zu
Hitze (Yang). Die Punkte symbolisieren die Keimung des Yin im Yang und
umgekehrt (aus dem Einem erwächst das Andere). |
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Das Prinzip von Yin und Yang ist universell und allgegenwärtig. Daher
findet sich dieses Prinzip selbstverständlich auch in der Natur wieder.
Für eine effektive Kampfkunst ist dieses Prinzip ebenfalls
unerlässlich:
Z. B. werden im Seven Star Mantis Kung Fu auf der einen Seite harte, kraftvolle und schnelle
Bewegungen trainiert (welche alles was sich in ihrem Weg befindet zwangläufig
zerstören) auf der anderen Seite werden auch weiche runde Bewegungen
trainiert (welche die gegnerische Energie ableiten und zur eigenen
Energie umformen - um diese Energie
gegen den Gegner selbst zu verwenden).
In der Natur kann man sich das Yang z. B. als einen
Blitz vorstellen,
der aus dem Zentrum eines mächtigen Sturmes in einen Baum einschlägt
und diesen nicht
nur vollständig spaltet, sondern gleichzeitig noch in
Brand setzt. Das Yin könnte man
sich als die niemals endende "sanfte und
fließende" Kraft des Wassers vorstellen, welches über die jahrhunderte
hinweg
jeden Stein, jeden Felsen aushöhlt und nach seinem Fluss verändert.
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Welche Kraft entsteht, wenn diese beiden
Kräfte zusammen wirken, lässt sich nur erahnen. Z. B. wenn Wasser langsam
aber unaufhaltsam in einen Fels sickert (Yin) und dann der nächste Frost
diesen unweigerlich durch die Ausdehnung des Eises sprengt (Yang).
Ein anderes Beispiel ist die Erosion: Etwas, was in einem kurzen Moment
als unüberwindlich gesehen wird, wie z. B. ein Gebirgsmassiv, kann über
einen langen Zeitraum alleine von Wind und Regen dem Erdboden
gleichgemacht werden. |
Wie wir hier sehr schnell merken, ist das
Verstehen der Elemente, das Wissen um die Naturgesetze, der Schlüssel für
das Verstehen und das Nutzen solcher Phänomene. Im Kampf bzw. der
Verteidigung ist es genauso: Nur wer die Naturgesetze des Kampfes, das
Verhalten des Gegners in der realen Situation zu verstehen und
vorherzuberechnen mag, kann sicher und unversehrt aus einer
Gefahrensituation herausgehen.
=> Das ist
Kung Fu - das Wissen um den Kampf - um Kraft und um Energie
(der eigenen Energie wie auch der Energie des Gegners), sowie die
Fähigkeit die Energie des Gegners gegen ihn selbst zu verwenden. D. h. die
gegnerische Energie weiterhin noch zu der eigenen Attacke
hinzuzufügen, um so einen Gegenangriff zu starten, der den Gegner
ausschaltet! Einige Beispiele unserer Kampfkunst finden Sie in der
Beschreibung der Grundtechniken. Um es also
noch mal kurz zu sagen:
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Seven Star Mantis
Kung Fu Trainierende nutzen die
Kraft des Gegners und fügen diese ihrer eigenen
(ebenfalls stark ausgebildeten Energie) hinzu !!! |
Wenn man sich unseren
Planeten anschaut und die Natur studiert bemerkt man schnell, das der
Mensch erst seit relativ kurzer Zeit auf diesem Planeten existiert.
Andere (Tier-) Arten existieren schon viele Jahrmillionen länger als die
menschliche Rasse. Die Natur hat im Laufe der Millionen Jahre viele
Baupläne für Lebewesen, Funktionsweisen und Verhaltensweisen ausprobiert.
Die "Guten" waren erfolgreich und haben überlebt, die "nicht so Guten"
sind durch die Konkurrenz ausgestorben und dadurch von unserem Planeten
verschwunden. Dies nennen wie Evolution. In der allermodernsten,
neuesten, westlichen Technik, wie aber auch im traditionellen Kung Fu
haben sich die Menschen am Beispiel der Natur orientiert und haben die
erfolgreichsten Modelle übernommen. Denn etwas was seit Jahrmillionen
erfolgreich ist verspricht auch in der Gegenwart erfolgreich zu sein.

Der Seven Star Mantis Kung Fu Stil
ist dem Kampfstil der Gottesanbeterin nachempfunden, die in der Natur beeindruckende
Leistungen erbringt: Dass ein größeres
Tier einem kleineren Tier als Nahrung dient, ist in der Natur nichts
Außergewöhnliches. Dass aber große Fangschrecken nicht nur Insekten,
sondern auch Wirbeltiere erbeuten, ist erstaunlich. In Südamerika fangen
Gottesanbeterinnen sogar Kolibris, die kleinsten Vögel der Welt. Und in
den Savannen Afrikas gehen sie auf Schlangenjagd und auf Mäusejagd. Wie
genau dieser Stil entstanden ist, wie sehr die Effektivität und Tapferkeit
die Shaolin-Mönche inspiriert hat, können Sie detailliert unter "Geschichte des
Stiles" nachlesen.
|
Aber auch das
traditionelle Shaolin Kung Fu selbst erfuhr eine wahre Evolution!!! |

In einer Zeit im alten China, in der es
einen großen Mangel an staatlicher Gewalt gab (keine Polizei - jeder
kämpfte um sein eigenes Überleben), war eine guter Kampfstil - ein gutes
Kung Fu die einzige "Lebensversicherung" welche die Bevölkerung damals
hatte. Räuberbanden sowie andere Gruppen die einem, um an Nahrung oder
andere Güter zu kommen, nach dem Leben trachteten, scherten sich nicht
weiter um Gesetze oder Fairness. Im
Laufe dieser speziellen "Evolution" der traditionellen Kampfkünste
überlebten nur die EFFEKTIVSTEN
Kung Fu Stile. Die nicht so effektiven Kampfkünste starben zu-sammen mit
ihren Vertretern aus. Daher kann man sich nun vorstellen, dass das
Geheimnis des Seven Star Mantis Kung Fu Stils (als eines der effektivsten
Kung Fu Stile) über viele Jahrhunderte gehütet wurde. Dieser Kung Fu Stil
wurde nur streng geheim unterrichtet. Und so sind wir heute sehr froh das
unser jetziger Großmeister Lee Kam Wing uns so offen unterrichtet und das
der Meister von Sifu Marco Schmitt, der Chef Instruktor Sifu Nicolai
Schild, den Star Mantis Kung Fu Stils so offen und direkt weiter gibt, so
dass dieser nun auch allen westlichen Weltbürgern authentisch unterrichtet
werden kann.

Vor Ca. 400 Jahren begann für
das Traditionelle Kung Fu der
Höhepunkt seiner Blütezeit. Damals waren die Naturgesetze des Kampfes
(ohne
Schusswaffen) weitgehend erforscht. Durch einen "scheinbaren" Zufall
(siehe "Geschichte
des Stiles") wurde
der Seven Star Mantis Kung Fu Stil entwickelt und galt von diesem Moment
an als einer der effektivsten Kung Fu Stile (wenn nicht sogar als der
effektivste Kung Fu Stil) der Welt. Im Rahmen des (evolutionsgeprüften) traditionellen Kung Fu gilt der Seven Star
Mantis Kung Fu Stil als der Hightech - Kung Fu Stil überhaupt.

Auf der einen Seite findet sich das geballte
umfangreiche Wissen des traditionellen Shaolin Kung Fu wieder, auf der
anderen Seite wird dieses bereichert um den Aspekt des "Fassens"
und der anderen Seven Star Mantis Kung Fu Techniken. Diese einzigartige Kombination sollte für die
nächsten Jahrhunderte (bis zum heutigen Tage) die Spitze der Entwicklung des
traditionellen Kung Fu darstellen.
( => weitere Infos unter
"Geschichte des Stiles") |